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27.6.2017

Über Il canto del mondo e. V.

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Canto-Gruppen Deutschlandkarte Stand 2009-06-18

Für Singfreunde, die nur aus Spaß an der Freude gemeinsam mit anderen singen möchten, gibt es immer mehr  Canto-Gruppen.

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Wie alles begann...

Das Netzwerk Il canto del mondo e. V. ist am 1. Mai 1999 nach zweijähriger Gründungsphase formell als Verein gegründet worden. Geistiger Schirmherr ist  Lord Yehudi Menuhin (1916-1999) dessen Vision und gleichzeitig Friedensbotschaft es war,

"... das Singen nicht nur zu bewahren, sondern weltweit zu fördern. Denn Singen macht wie nichts anderes, die direkte Verständigung der Herzen über alle kulturellen Grenzen hinweg möglich ..."

Präsident ist  Prof. Dr. Dr. h.c. Hermann Rauhe, emeritierter Präsident der Hochschule für Musik und Theater, Hamburg. Seine spezielle und schon berühmte Weise, Menschen wo auch immer zum Singen zu bringen, ist die, kurze Lieder oder Kanons für die Situation zu komponieren und die Menschen durch Vorsingen zum Mitsingen zu begeistern - sei es auf dem Deutschenärztetag, bei einer Rede vor deutschen Bankern, im Hamburger Senat oder in der Kirche. Die Beteiligten fühlen so unmittelbar wieder, wie sehr sie das Singen im Herzen berühren kann.

Initiator und 1. Vorsitzender ist der Musikpsychologe  Dr. Karl Adamek. Er wies mit seinen empirischen Forschungen erstmals die lebensfördernde und unersetzbare Bedeutung des Singens als Selbstausdruck für die gesunde Entwicklung des Menschen nach. Nach 40 Jahren weitgehender Singabstinenz in der deutschen Musikpädagogik und dem folgenden schleichenden Verfall des Singens im Alltag der Menschen wird diese Entwicklung vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Fakten zunehmend als historischer Irrtum erkannt. Vor allem Chorverbände sehen den Wert ihrer Arbeit argumentativ gestärkt und beginnen seit einigen Jahren verstärkt die Förderung des Singens von Kindern, Jugendlichen, Eltern. Auch hier wird langsam auch schon der alltagskulturelle Eigenwert des Singens jenseits von Bühne und Leistung angemessen, d.h. grundlegend wertgeschätzt. Vor dem Hintergrund der Forschungsergebnisse erscheinen die praktischen Konsequenzen besonders im staatlichen Verantwortungsbereich der Bildung allerdings noch viel zu zaghaft. Singen könnte nämlich auch eine der vielen Antworten auf PISA sein, denn Kinder, die Singen, lernen auch besser. Die wissenschaftlichen Fakten hierzu werden aber aus fachlich nicht nachvollziehbaren Gründen bisher nicht einbezogen. Es geht also auch um die Richtlinien für die Ausbildung von Erzieherinnen und Lehrern. Wichtig ist dabei jedoch vor allem die Freiwilligkeit des Singens. Die Freude und die Begeisterung müssen Motor des Singens sein, sonst kann es sogar geradezu negative Wirkungen haben. Wie sagt der Volksmund: "Lieben und Singen darf man nicht zwingen."  Dr. Karl Adamek initiierte das Netzwerk Il canto del mondo e. V. ehrenamtlich als  praktische Konsequenz aus seinen Forschungsergebnissen. Er konnte  Lord Yehudi Menuhin begeistern, dieser Idee als Schirmherr zu dienen: "I´m honored to serve as Schirmherr" schrieb dieser prompt vor dem ersten Treffen.

Die Idee, eine "Erneuerte Kultur des Singens" zu begründen wird auch schon von einer Anzahl von Persönlichkeiten aus Kunst und Wissenschaft, Politik und Gesellschaft unterstützt. Durch umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit ist es seit 1999 gelungen, das Singen bundesweit immer wieder in Presse, Funk und Fernsehen zum öffentlichen Thema zu machen. Wir helfen mit, dass Singen wieder Trend wird. Kindergartenprojekte - Canto elementar,  Schulprojekte - Canto primar, Familiensommerwochen,  Canto-Gruppen, der  Deutsche Canto-Preis etc. - viele erfolgreiche Aktivitäten konnten schon initiiert werden. Um noch wirkungsvoller zu sein braucht es noch viele Unterstützer, sei es als Aktivisten, Fördermitglieder oder Spender.