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17.8.2017

Ernst Waldemar Weber (Hrsg.)

Buchcover von Ernst Waldemar Weber - Eltern-Kind-Singen

Buch: " Eltern-Kind-Singen"

Vor kurzem ist das von  Ernst Waldemar Weber herausgegebene Buch „Eltern-Kind-Singen“ erschienen. Es enthält Beiträge von Heinrich Pestalozzi, der bereits vor fast zweihundert Jahren die Bedeutung der Musik im Umgang mit den Kindern erkannt hat, von Isabella Steffen-Meister, die zusammen mit ihrer Lehrmeisterin Zita Wyss als eigentliche Pionierin das Eltern-Kind-Singen in der Schweiz entwickelt hat, von Helmut Moog, der sich als erster mit dem Musikerleben des vorschulpflichtigen Kindes befasst hat, von Hanuš Papoušek, dem – zusammen mit seiner Gattin wohl renommiertesten Forscher auf dem Gebiet der frühen Kindheit, der Neurologen Hellmuth Petsche und Lutz Jäncke, von Joachim Bauer, dem Spezialisten für die vor kurzer Zeit entdeckten Spiegelneurone, von  Karl Adamek, der sich einen Namen gemacht hat mit seinen Forschungen zum Singen als Lebenshilfe und zum alltäglichen Singen. Es folgen ein Beitrag von Ernst Waldemar Weber über den Ursprung der Sprache und den möglichen Zusammenhang mit dem Ursprung der Musik und schliesslich als Stimmen aus der Praxis Berichte von Margrit Vonaesch über Lektionen in Eltern-Kind-Singen und der Hebamme Kristine Fischer vom Singen mit Schwangeren.

Klappentext:
In den letzten Jahren ist sich die Öffentlichkeit mehr und mehr bewusst geworden, dass die frühe Kindheit für das weitere Leben von entscheidender Bedeutung ist, weil das Kind in den ersten Lebensjahren sehr rasch und sehr viel lernt. Frühförderung ist angesagt, und besorgte Eltern fragen sich, was sie tun müssen, um ihrem Kind den Weg zu ebnen. Der Markt bietet ihnen eine Überfülle von Förderprogrammen und Lernspielzeugen an, und sogar Erziehungsminister schalten sich ein und postulieren Sprachschulungen für Dreijährige.

Doch hier ist äusserste Vorsicht geboten – und eine Einmischung des Staates während der ersten vier Lebensjahre sollte ohnehin gänzlich tabu sein. Natürlicherweise verläuft die Sprachentwicklung über spielerische Eltern-Kind-Interaktionen, und diese intuitive elterliche Früherziehung dürfte auf keinen Fall gestört werden. Im Gegenteil: die Eltern müssten dazu ermuntert werden, den genuinen erzieherischen Kompetenzen, die ihnen als Eltern eines Kleinkindes auf rätselhafte Weise zufliessen, zu vertrauen und sich auf das Spiel mit dem Kind einzulassen. Sie werden dabei eine „positive Gegenseitigkeit“ mit dem Kind erfahren und so dessen integrative und kommunikative Fähigkeiten entwickeln helfen.

Eine wunderbare Möglichkeit dazu ist das Singen mit den Kindern. Es bietet sich auch deshalb an, weil es die musikalischen Komponenten der Sprache sind (Melodie, Rhythmus, Betonungen, Dynamik, Pausen) die es dem Kind erst ermöglichen, die Sprache zu erlernen. Und vielleicht liegt darin der Grund, dass alle Kinder das Singen mit den Eltern so heiss lieben.

Eltern, die glauben, nicht singen zu können oder die keine geeigneten Lieder, Verslein, Kniereiter, Trost- und Schlaflieder kennen, können das alles erlernen im Eltern-Kind-Singen, das in nordischen Ländern schon länger, in der Schweiz seit neun Jahren systematisch gepflegt wird. Eltern-Kind-Singen darf nicht verwechselt werden mit Spielgruppen oder mit kommerziellen Angeboten von Musikkonzernen (die dazu Schnellkurse für „Trainer“ anbieten): Es besteht in sorgfältig vorbereiteten Lektionen von sorgfältig ausgebildeten Leiterinnen mit Live-Musik und eigenem Singen.

Dieses Buch gibt nicht nur Einblicke in das Eltern-Kind-Singen, wie es in der Schweiz mit zunehmendem Erfolg gepflegt wird, es erteilt das Wort auch namhaften Forschern aus der Pädagogik, der Psychologie und den Neurowissenschaften. Und über zwei Jahrhunderte hinweg erweist sich sogar auch Heinrich Pestalozzi als engagierter Befürworter des Eltern-Kind-Singens.

 http://www.ceterum-censeo.ch/

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Ernst Waldemar Weber

Buch: " Die Mitte im Kreis der Intelligenzen ist die Musik"

Klappentext:
Dieses Buch geht davon aus, dass die öffentlichen Schulen nicht mehr über alle Zweifel erhaben sind. Es setzt sich auseinander mit der Intelligenz und dem Gewicht ihrer Komponenten. Dabei ergibt sich beim Vergleich der gegenseitigen Beziehungen unter den sieben Gardner’schen Intelligenzen, dass die musikalische Intelligenz eine zentrale Rolle einnimmt, und dass die Künste der Musik umso näher kommen, je höher sie entwickelt sind.

Diese These erhärtet sich beim Nachdenken darüber, wie die Musik zum Menschen kam und ihn möglicherweise erst zum denkenden und bewussten Wesen machte. Auch die Betrachtungen zum heutigen Gehirn und die erstaunlichen Informationen über die Hirnforschung weisen in die gleiche Richtung. Und seit Jahrtausenden wird in Mythen und Märchen die Kraft der Musik besungen.

Nachdem der Autor  Ernst Waldemar Weber derart die Bedeutung der Musik dargelegt hat, kehrt er im letzten Kapitel zurück zur Musikerziehung und zu den Kindern und ihren Eltern. Dort, in den Familien, müsste mit Singen, Musizieren und Tanzen schon im Kleinkinderalter begonnen werden, und im Kindergarten und der Schule müsste ein sorgfältiger und kompetenter Musikunterricht erteilt werden. Dafür braucht es den politischen Willen, die Lehrkräfte auch in diesem Fach gründlich auszubilden und ihren Unterricht zu beaufsichtigen.

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