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17.8.2017

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Canto-Gruppen Deutschlandkarte Stand 2009-06-18

Für Singfreunde, die nur aus Spaß an der Freude gemeinsam mit anderen singen möchten, gibt es immer mehr  Canto-Gruppen.

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12.02.16 10:42

Video Waka waka - komm mit nach Afrika!

Freunde von uns haben einen neuen, schönen, tollen Video Clip mit dem Lied: "Waka...

12.01.16 11:09

Singen ist die beste Medizin

Beitrag im Deutschlandfunk: Singen - Die universelle Sprache der Menschheit

20.08.15 12:40

Offener Brief bzgl. Absage !SING DAY OF SONG

Offener Brief zur Weiterführung nach Absage !SING DAY OF SONG vom Juni 2015 durch die Ruhr...

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Donnerstag, 20-07-17 20:08

Atajishie Areekiox:

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Die Klingende Brücke

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eine europaweit einmalige Kulturinstitution

Vor fast 60 Jahren – im Frühjahr 1949 - rief Sepp Gregor (1903-1987) zusammen mit einigen Freunden Singkreise ins Leben, in welchen Schritt für Schritt Lieder aus Europa in ihren Originalsprachen erarbeitet wurden. Die Fremdsprachen - und es handelte sich um fast alle in Europa gesprochenen Sprachen - stellten sich hier bei keineswegs als Hemmnisse für die Aneignung der Lieder dar, sondern im Gegenteil als ideale Brücken zum Verständnis der Lieder selbst sowie der Menschen und des kulturellen „Bodens“, aus denen sie hervorgegangen sind.

Die Vorgehensweise Sepp Gregors war so einfach wie wirkungsvoll. Er selbst erläuterte sie folgendermaßen:

Jedes Lied wird als selbständiges Wesen betrachtet, sorgfältig und liebevoll erschlossen, wird Anlaß zu vielfältigen Studien, Versuchen und Übungen, die dem Erlernen selbst des anspruchslosesten Volksliedes einen besonderen Reiz und seinem formgerechten Vortrag den Charakter einer kleinen Feier verleihen. Kaum ein Gebiet des Lebens, das bei solchem Bemühen nicht eines Tages anschaulich vor den Sinn rückte, kaum ein Wesenszug der Völker Europas und seiner Tochterkontinente, der nicht irgendwann zum Gegenstand einer Erörterung wurde. Was in Liedgestalt aus Völkern und Zeitaltern hervorgegangen und lebendig ist, darf man wohl als gültiges Zeugnis der wesentlichsten Werte ansehen
(Sepp Gregor am 19. Sept. 1950).

Als Sepp Gregor im März 1987 starb, hatte sich die  KLINGENDE BRÜCKE zu einem großen Verbund von Liedstudios entwickelt. Heute zählt sie etwa 1000 ständige Teilnehmer in 22 Liedstudios.

Personen aller Bildungsgrade, Berufe und Altersstufen nehmen an den regelmäßigen Treffen der Liedstudios teil. Hier finden sie die Gelegenheit, schöne und interessante Beispiele aus dem „Liederbuch Europas“ kennenzulernen und selber zu singen. Dabei wendet sich die  KLINGENDE BRÜCKE nicht vorrangig an Musiker oder Sänger, sondern zuerst an Sprachinteressierte, und sie heißt aufmerksame Zuhörer ebenso willkommen wie Stimmbegabte und musikalisch Geübte. Sie alle können hier einen ungewöhnlichen Zugang zum Wesen, zur Denkart und zur kulturellen Überlieferung der Völker Europas gewinnen.

Das Archiv der  KLINGENDEN BRÜCKE ist im Sepp-Gregor-Haus in Bonn untergebracht, wo sich die Lieder – es sind etwa 20.000, davon über 1.700 auf Liedblättern bearbeitet und übersetzt -, umfangreiches Hintergrundmaterial, die Bibliothek mit etwa 1.800 Liederbüchern und eine große Sammlung von Tonbeispielen zu den Sprachen und Melodien befinden. Von Bonn aus werden die Liedstudios mit Liedern und Material versorgt und die großen Treffen auf Schloß Annaberg in Bonn-Friesdorf und völkerverbindende Reisen ins Ausland vorbereitet. Hier werden Anfragen aus aller Welt zum internationalen Liedgut beantwortet und Presseberichte initiiert.

Verantwortlich für das Geschick der  KLINGENDEN BRÜCKE ist seit vielen Jahren Gert Engel, der im Frühjahr 2007 mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnet wurde.

Um möglichst viele Lieder vor dem Vergessen zu bewahren, gibt die  KLINGENDE BRÜCKE seit einigen Jahren den Liederatlas europäischer Sprachen heraus. In den ersten drei Bänden finden sich portugiesische, spanische, französische, italienische, englisch-amerikanische, deutsche, russische, polnische, griechische und türkische Lieder. Jedes Lied wird mit Noten, dem Text in der Originalsprache, einer Übersetzung ins Deutsche, einem Kommentar und einer Illustration vorgestellt. Die für den vierten Band ausgewählten Sprachen (estnisch, lettisch, litauisch, jiddisch, polnisch, tschechisch – mährisch und böhmisch –, slowakisch, ungarisch und deutsch), sind – bis auf letztgenannte – den meisten Menschen weniger bekannt. Aus diesem Grund wird in diesem Buch jedes Land und jede Sprache kurz vorgestellt. Danach folgt die für diese Edition typische Form der Präsentation, die Lieder in der Originalsprache, deren Übersetzung, Kommentar und Bilder umfasst.

Wer in diesem Buch anregende Lektüre sucht, wird ebenso bedient wie pädagogisch Interessierte, die über „Internationales Liedgut im Musikunterricht der allgemein bildenden Schulen als Medium der Förderung einer 'Europäischen Dimension' Anregungen erhalten: wie einerseits die Kulturen sich unterscheiden und ähneln, wie sich aus dem Kontext von Musik auch Tradition und Brauchtum, Eigenart und Gemeinsamkeit zeigen, aber auch Wechselbeziehungen zwischen musikalischen und anderen kulturellen Erscheinungen. Und wie schließlich eine offene Haltung gegenüber fremden und fremdartigen musikalischen, kulturellen und historischen Phänomenen entsteht. Wer in diesen Atlanten blättert, durchstreift viele europäische Landschaften und lernt auf angenehme Weise eine Menge. Attraktiv sind die bisher erschienenen Bände auch durch ihre oft recht charakteristischen und treffenden Illustrationen zu jedem Lied, die manche zusätzliche Verständnishilfe bieten. Die Edition mit Liedern soll in weiteren europäischen Sprachen weitergeführt werden. Bereits in Planung befindet sich der 5. Band, der Lieder der Balkanstaaten vorstellen wird.

Nähere Information erhalten Sie über:
Die Klingende Brücke, Stolpmünder Str. 24, 53119 Bonn, Tel.: 0228-666196,  http://www.klingende-bruecke.de/, E-mail:  mail(at)klingende-bruecke(dot)de